Ausflug in die Feldberger Seenlandschaft

Am Samstag, dem 25.06.2016, startete pünktlich um 8.30 Uhr bei herrlichem Sonnenschein die Busfahrt mit 31 gut gelaunten Mitgliedern und Gästen in Richtung Feldberger Seenlandschaft. Das erste Etappenziel war Fürstenwerder. Nach 1 1/2 stündiger Fahrt durch die schöne Uckermark, vorbei an Hügeln, Seen und Kornfeldern erreichten wir dieses Ziel. Fürstenwerder ist ein kleiner Ort mit großer Geschichte, ca. 700 Einwohnern, einer Kirche, einigen Geschäften, einer noch bis zu 10 m hohen Stadtmauer mit zwei Stadttoren und einer Heimatstube. Hier wurden wir schon erwartet. Vom freundlichen und gut informierten Herrn Ihlenfeldt gab es einen Rückblick auf die Geschichte des Ortes und eine fachkundige Führung durch das Museum. Das Museum ist in vielen kleinen Räumen mit eigenen Themenkomplexen (Handwerk und Gewerbe, Wohnen wie vor 100 Jahren, Bildergalerie, Technik- und Gebrauchsgegenstände aus der DDR-Zeit) sowie im großzügig gestalteten Garten untergebracht.

Die zweite Etappe des Ausflugs: 12 Uhr Mittagessen in Weggun im Gasthof „Zur Linde“. Der Wirt hatte sich im Datum geirrt, es war nichts vorbereitet und der Busfahrer begann in Richtung Feldberg mit der Suche nach einer geeigneten Lokalität für 31 „hungrige“ Personen. Im Historischen Saal des Waldhotels Stieglitzkrug in Feldberg bekamen wir in rekordverdächtiger Zeit Getränke und eine Seniorenportion Geschnetzeltes.

Fröhlich und gut aufgelegt ging`s weiter zur nächsten Etappe, den Bootsanleger in Feldberg. Feldberg darf sich seit 2015 Kneipp-Kurort nennen. Der Stadtpark, von dem aus das Boot ablegte heißt jetzt Kurpark. Dort gab es noch ein Eis zur Erfrischung, bevor es mit der Bootsfahrt losging. Bei Kaffee und Kuchen und tropischen Temperaturen wurde uns bei einer Rundfahrt über den Haussee ein Überblick über die Stadt, die wunderschöne Natur und den professionell betriebenen Wasserskisport gegeben.

Im Gegensatz zu Weggun klappte die Zeitabstimmung mit Petrus umso besser. Als das Boot anlegte zog eine gewaltige Gewitterwolke auf und als der Letzte den Bus erreicht hatte, öffnete Petrus seine Schleusen. Bei Abkühlung und zum Teil sintflutartigem Regen ging die Fahrt über kleine Landstraßen heimwärts. Der freundliche Busfahrer verteilte um 17.30 Uhr die Fahrgäste im ganzen Ort.

Ein Dankeschön dem Busfahrer und den Organisatoren des gelungenen schönen Ausflugs.

Geschrieben von Klaus Köpke.

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